Luftfahrt-EisenachAllgemeines
Dies ist nicht die offzielle Seite der Flughafen Eisenach GmbH.

Flugplatz Eisenach-Kindel

Das Betriebsgebäude mit Tower am Flugplatz Eisenach-Kindel. Im Vordergrund die Do-28D-G92 vom Eisenacher Fallschirmclub Dädalus.
Das Betriebsgebäude mit Tower am Flugplatz Eisenach-Kindel. Im Vordergrund die Do-28D-G92 vom Eisenacher Fallschirmclub Dädalus.
Ein Werbefoto für den Wartburg 353 etwa aus dem Jahr 1966 vor einer Iljuschin IL-18W der INTERFLUG.
Ein Werbefoto für den Wartburg 353 etwa aus dem Jahr 1966 vor einer Iljuschin IL-18W der INTERFLUG.
Die Lufthansa betreibt einen Airbus A320 mit dem Taufnahmen 'Eisenach', der leider noch nie hier war...
Die Lufthansa betreibt einen Airbus A320 mit dem Taufnahmen 'Eisenach', der leider noch nie hier war...
Die Firma Fly-Point Flugservice Haufe KG betreibt vom Flugplatz Eisenach-Kindel aus diese Mitsubishi MU-2P.
Die Firma Fly-Point Flugservice Haufe KG betreibt vom Flugplatz Eisenach-Kindel aus diese Mitsubishi MU-2P.

Eisenach und Luftfahrt - das sind keineswegs Gegensätze. Sicher, am bekanntesten in Verbindung mit Luftfahrt ist der etwas verschlafene Flugplatz auf dem Kindel am Rande des Hainichs.
Aber die Stadt hat außerdem noch mehr zu bieten.

Im Norden der Stadt kann man öfters Hubschrauber am Landeplatz auf dem Gelände des Sankt-Georg Klinikums beobachten. Etwas weiter davon in westlicher Richtung befindet sich nahe der Autobahnauffahrt Eisenach-West ein weiterer Hubschrauber-Landeplatz, allerdings ist dieser nicht mehr in Betrieb. Bis Anfang der 1990er Jahre diente er der Polizei-Hubschrauberstaffel. In der nördlich von Eisenach gelegenen Gemeinde Neukirchen befand sich eine kleine befestigte Start- und Landebahn, die zu DDR-Zeiten von der Agrarflugstaffel der Interflug benutzt wurde. Dieser kleine Flugplatz verschwand im Jahr 2008 im Zuge der Nordverlegung der Autobahn A4. Etwas bekannter ist dann schon die ehemalige Segelflugschule auf dem Harsberg, nahe der Orte Mihla und Neukirchen.

Das BMW-Werk am Dürrerhof, welches im 2.Weltkrieg die bekannten Flugzeugtriebwerke BMW-132 (JU-52) und BMW-801 (FW-190) in Serie baute, wird auch nur am Rande erwähnt. Dazu gehörend gibt es an der Landstrasse B-84 zwischen Eisenach und Stockhausen eine ehemalige Fliegertechnische Vorschule, heute ist das Gebäude ein Hotel. Das aber von 1959 bis 1961 Eisenach einen Internationalen Verkehrsflughafen hatte, das wissen sicher die allerwenigsten. An diese große Zeit erinnert heute ein wenig ein Airbus A320-211 der Lufthansa AG. Das Flugzeug mit der Registrierung D-AIQS trägt den Namen der Stadt Eisenach.

Warum nach der politischen Wende aus dem eigentlich gut ausgebauten Flugplatz nicht mehr wurde, ist enttäuschend. Damals hatte Kassel eine 1600 Meter SLB und Erfurt hatte eine 2000 Meter Bahn, die zudem bis heute An- und/oder Abflüge nur über das Stadtzentrum von Erfurt erlaubt.
Man hätte in Eisenach ein riesiges Einzugsgebiet gehabt. Heute ist der Flughafen Erfurt-Bindersleben ausgebaut und Kassel steht unmittelbar vor einem Flughafen-Neubau. Zusätzlich wären im An -und Abflug sehr wenige Menschen betroffen gewesen. Abgesehen davon ist bald rund um den Eisenacher Airport bald alles mit Industrie-Betrieben so zugebaut, dass dieser Flugplatz wohl nie mehr so richtig "Erblüht". Wir haben auf diesen Seiten versucht, soviel wie möglich über Luftfahrt in der Wartburgregion zusammenzutragen. Allerdings liegt vieles noch im verborgenen. Wenn Sie beispielsweise noch Informationen über BMW-Dürrerhof, das KZ-Außenlager "Emma" sowie über den Flugplatz Eisenach-Kindel haben, schreiben Sie uns bitte.