Der Hubschrauberlandeplatz im St.Georg-Klinikum in Eisenach
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- Überwiegend von Ost nach West verläuft die An- und Abflugrichtung der Rettungshubschrauber am Landeplatz St.Georg Klinikum. Etwa 50 Landungen werden jährlich abgewickelt.
Eisenach hat natürlich nicht nur einen Flugplatz. Für medizinische Notfälle gibt es am Sankt-Georgen-Klinikum einen Heliport. Ursprünglich wurden solche Flüge aber woanders abgewickelt. In der damaligen DDR entwickelte sich das Rettungsflugwesen erst richtig um das Jahr 1989. damals landeten die Hubschrauber, meist Mil Mi-8 der NVA, auf dem Hartplatz im Wartburgstadion. Aufgrund der Größe der russischen Hubschrauber war das immer ein Ereignis für die Eisenacher Bevölkerung. Leider ist dieser Hubschraubertyp in der Bundesrepublik nicht mehr im Einsatz. Dafür kommen heute Typen wie BK-117, Bo-105, EC-135, EC-145 (BK-117-C2), Bell UH-1D oder Bell 412 zum Einsatz. Mitte der neunziger Jahre wurde der Rettungs-Hubschrauber Landeplatz direkt am Klinikum verlegt. Er befindet sich hinter der Kinderklinik, aber auch dieser Ort ist nicht endgültig. Wenn das Krankenhaus in ein paar Jahren nach dem großen Umbau Fertig sein wird, befindet sich der Heliport auf einem dafür gebauten Gebäude. Ein weiterer Heliport befindet sich übrigens etwa 250 Meter hinter der Autobahnauffahrt Richtung Frankfurt/Main. Dieser wurde bis zur Wende von der Polizei benutzt. Allerdings ist dieser nicht mehr in Betrieb, dafür existiert ein neuer Hubschrauber-Landeplatz in etwa der Mitte der Thälmann-Strasse auf dem Gelände der Polizei. Im unteren Bereich dieser Seite können Sie einige Bilder von Rettungs-Hubschraubern betrachten, die Eisenach öfters anfliegen.
Regelmäßige Benutzer des Heliports
Häufigste Benutzer des Hubschrauberlandeplatzes am Eisenacher Krankenhaus sind die in Thüringen stationierten Rettungs-Hubschrauber. Ab und an kann man natürlich auch andere RTHs und ITHs beobachten, die aus den angrenzenden Bundesländern ankommen.Seltene Besucher am Heliport
Zum Tanken oder für TV-Aufnahmen sieht man ab und zu auch andere Hubschrauber in Eisenach.
Ein sehr bekannter Rettungshubschrauber war am 13.09.2005 auf dem Heliport am Sankt-Georg Klinikum: Medicopter 117 aus der gleichnamigen TV-Serie von RTL! Grund waren Dreharbeiten zur Fernsehserie "Familie Dr-Kleist" (MDR/ARD). Insgeamt gab es ja zwei "Medicopter": D-HECE war der erste und wurde etwa 2002 nach Italien Verkauft und dort als I-HECE Registriert. Als 'neuer' Medicopter wird inzwischen die ehemalige BK 117B2 (Werknummer: 7247) der Polizeihubschrauberstaffel des Landes Baden-Württemberg mit dem Kennzeichen D-HEOE von der IFA Internationale-Flug- Ambulanz eingesetzt. Im Film trägt sie natürlich das Kennzeichen D-HECE
Diesen Hubschrauber, ein Aerospatiale SA-365 mit dem Kennzeichen D-HAAK, haben wir zufällig auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel erwischt. Die Crew musste tanken. Beheimatet ist dieser Helicopter in Reichelsheim im Wetterau-Kreis (Hessen). D-HAAK ist ein ITH Hubschrauber und somit rund um die Uhr im Einsatz.
Fotos
- Henning Tikwe, Eisenach
- Bernhardt Pethe, Steinbach
- Rainer Beichler, Eisenach
- Edgar Schöne, Eisenach














