SAR-89 ErfurtGeschichte

Der Anfang in der DDR

Der Aufbau eines Luftrettungsnetz auf dem Gebiet der damaligen DDR begann Ende 1989. Der Grund hierfür war, das die DDR der ICAO beitrat. Bisher wurde zwar der zivile Luftverkehr nach ICAO-Reglement durchgeführt, allerdings gab es kein flächendeckendes Luftrettungssystem, was aber ein zwingender Punkt für die Mitgliedschaft in dieser Organisation darstellt. Das bedeutet aber nicht, das es in der DDR keine Luftrettung gab. Es war nur nicht als eigenständiges System organisiert. Bei Bedarf bzw. medizinische Indikation wurden Hubschrauber der NVA und auch der Interflug für Rettungseinsätze verwendet. Für das nun zu schaffende Rettungssystem stellte das THG-34 der NVA in Brandenburg-Briest einige Mi-8T, Mi-8TW und einen Mi-8S bereit. Letzterer wurde zu einem SMH-Hubschrauber umgerüstet, dies entspricht etwa heutigen ITH's. Grund war die fehlende Rettungswinde an der ursprünglichen Mi-8 Salon-Variante. Der SAR-Hubschrauber in Erfurt ist seit 8.Dezember 1989 offiziell in Betrieb. Am 25.03.1991 kam es bei einem Flug zu einem Rettungseinsatz zu einem Unfall, wodurch der Hubschrauber stark beschädigt wurde. Es wurden aber keine Insassen Verletzt oder Getötet. Bis 1994 hatte der SAR-89 auch einen zivilen Namen: Christoph 50.
Die Bundeswehr 93+08, zuvor als NVA-922 unterwegs, eine Mi-8T, war der erste permanent in Erfurt stationierte SAR-Hubschrauber.
Die Bundeswehr 93+08, zuvor als NVA-922 unterwegs, eine Mi-8T, war der erste permanent in Erfurt stationierte SAR-Hubschrauber.
Die Bundeswehr 93+08, zuvor als NVA-922 unterwegs, eine Mi-8T, war der erste permanent in Erfurt stationierte SAR-Hubschrauber.
Die Bundeswehr 93+08, zuvor als NVA-922 unterwegs, eine Mi-8T, war der erste permanent in Erfurt stationierte SAR-Hubschrauber.
Im Bundeswehr-Museum Berlin-Gatow befinden sich heute die ehemaligen SAR-Hubschrauber 93+14 und 93+86.
Im Bundeswehr-Museum Berlin-Gatow befinden sich heute die ehemaligen SAR-Hubschrauber 93+14 und 93+86.
Im Bundeswehr-Museum Berlin-Gatow befinden sich heute die ehemaligen SAR-Hubschrauber 93+14 und 93+86.
Im Bundeswehr-Museum Berlin-Gatow befinden sich heute die ehemaligen SAR-Hubschrauber 93+14 und 93+86.

Der neue alte Hubschrauber

Seit 1993 fliegt die Bell UH-1D am SAR-Kommando-89 in Erfurt-Bindersleben.
Seit 1993 fliegt die Bell UH-1D am SAR-Kommando-89 in Erfurt-Bindersleben.
Seit 1993 fliegt die Bell UH-1D am SAR-Kommando-89 in Erfurt-Bindersleben.
Seit 1993 fliegt die Bell UH-1D am SAR-Kommando-89 in Erfurt-Bindersleben.
Bis zum März 1993 war hier ein Mi-8T des NVA Transport-Hubschraubergeschwader 34 (THG-34) aus Brandenburg/Briest im Einsatz. Seit 1993 betreibt hier die Lufttransportgruppe Holzdorf des Lufttransport-Geschwader 62 aus Wunstorf (LTG-62) eine Bell UH-1D am SAR-Kommando-89. Sicher ist dieser Hubschrauber wesentlich älter als der MiL Mi-8, aber das bestehende und etablierte SAR-System der Bundeswehr baut darauf auf. Am 23.11.2004 wurde auf dem Flughafen Erfurt-Bindersleben ein neues Bereitschaftsgebäude für das SAR-Kommando Erfurt übergeben. Die Wehrbereichsverwaltung Ost der Bundeswehr in Strausberg hat hier 560000 € investiert, um aus einem Provisorium eine richtige Einsatzleitung zu schaffen. Gebaut wurde es durch die Flughafen Erfurt GmbH, die sich somit langfristig den SAR-Standort sichert.