Flughafen Erfurt und Cirrus Airlines weisen Bestechungsvorwürfe zurück.
15.07.2009 22:21
Streit um angebliche Ungereimtheiten geht indes weiter.
Erfurt.(tln/ht) Wie in den Nachrichtenmedien berichtet, gab es gegen den Flughafen Erfurt bzw. der Fluggesellschaft Cirrus Airlines Vorwürfe, das man bestimmte Taxifirmen bei der Vergabe von Fahrten bevorzugt habe bzw. das sogar Bestechungsgelder geflossen sein sollen. Sowohl der Flughafenbetreiber als auch Cirrus Airlines wiesen laut den Nachrichtenagenturen die Vorwürfe zurück. Es gäbe seit dem Jahr 2004 Verträge mit drei Taxiunternehmen, an die Fahrten vergeben werden, wenn ein Linienflugzeug zwischen München und Erfurt ausfalle. Der Abgeordnete der Links-Partei Bruno Lemke erneuerte seine Vorwürfe und behauptet nun, das die Aussage von Cirrus Airlines auf zwei der drei Taxiunternehmen nach deren Aussage nicht zutreffe. Zudem mahnte Lemke, dass mit den Subventionsgeldern des Landes Thüringen für den Betrieb der Linie Erfurt-München für Cirrus Airlines nicht in den freien Wettbewerb der Taxiunternehmen eingegriffen werden darf. Laut dem Verkehrsexperten der CDU, Gottfried Schugens ist eine Umwidmung der Subventionsgelder laut Subventionsvertrag ausgeschlossen. Ferner warf der CDU-Mann dem Linke-Mitglied eine "Schmutzkampange gegen Cirrus" vor. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe um die Taxifahrten.


Einen Kommentar schreiben