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Zu Besuch beim Weihnachtsmann

29.12.2010 10:29

Reise an den Polarkreis ab Leipzig war ein voller Erfolg!

Mallorca, Rimini oder Ibiza heißen normalerweise die Reiseziele der Deutschen.
Am Flughafen Rovaniemi
Am Flughafen Rovaniemi
Meist im warmen Süden, meist mit Temperaturen um die 30 °C.
Für den Weihnachtsmann in seinem dicken Zwirn viel zu Warm. Der wohnt nämlich im Polarkreis nahe der Stadt Rovaniemi im Norden von Finnland!
Dorthin flogen am 12.12.2010, einem Sonntag, 140 Passagiere vom Flughafen Leipzig-Halle, um die Heimat des Weihnachtsmannes kennen zu lernen.
Ksenia Kujanpää  und Jan Knaak vom Aviation-Service-Erfurt organisierten den Polartrip, der auch im kommenden Jahr angeboten werden soll, wahrscheinlich auch vom Flughafen Erfurt-Bindersleben aus.
Nach nur 2,5 Stunden Flugzeit landete die Boeing 737-700 der Air Berlin mit dem Kennzeichen D-ABLC und der Flugnummer BER1096, also fast halbe Stunde früher als geplant, auf dem Flughafen am Polarkreis. Empfangen wurden die Besucher aus Deutschland von Betreuern in Wichtelkostümen, was auch ganz praktische Gründe hatte, die Betreuer waren so leicht zu erkennen. 
Die Teilnehmer der geplanten Schnee-Safari mussten aber erst mal gemäß der Witterung eingekleidet werden. Hierfür wurden den Teilnehmern passende Winterkleidung zur Verfügung gestellt.
In der Turnhalle einer Schule, wo die Woche über Kinder wohnen und unterrichtet werden, deren Familien noch von der Rentierhaltung leben und weit weg in der Pampa wohnen, hatte man ein Equipment-Lager eingerichtet.
Dann ging es zu den Motorschlitten. Die Einweisung inklusive Witze durch Ari-Matti, des Finnische Tourleiters, dauerte 10 Minuten. Insbesondere die Fahrerinnen waren etwas unsicher, ob diese paar Worte tatsächlich reichen würden, die für deutsche Verhältnisse imposant große Maschine zu bedienen. Aber Ari-Matti meinte "es gibt viele Sachen, die viel schwieriger sind, Deutsch sprechen zum Beispiel" und so ging es los. 
Mittlerweile hatten sich auch die Teilnehmer des Familienprogramms in einer Rentierfarm mit Lapplandtauglicher Kleidung ausgerüstet. Im Gegensatz zu einigen anderen Angeboten dachte man aber auch an Kleinigkeiten. So kamen die Angebote vor Ort aus einer Hand. Das Essen kam aus dem firmeneigenen Restaurant, der Weihnachtsmann sprach Deutsch und im Bus vergessenen Kameras wurden brav herbeigebracht, auch wenn der arme Busfahrer dafür seine Mittagspause opfern musste.
Da die Reisegruppe vom Aviation-Service-Erfurt recht groß war, teile man sich auf in drei kleinere Gruppen, die aber jeweils seinen eigenen Wichtel, der eine Mischung aus Guide, Animateur und Dolmetscher war, hatte. Das Tagesprogramm fand in einem Veranstaltungspark direkt neben dem  Santa Claus Village. In diesem Christmas-Event-Park konnte man allerhand erleben: eine fast einstündige Motorschlittenfahrt, Rentierschlitten fahren; Quad-fahren im Schnee; mitfahren in einem 12er Huskiegespann und natürlich das wichtigste – den Weihnachtsmann zu Hause besuchen..
Die letzten zwei Stunden vor der Rückkehr nach Leipzig verbrachte man in Santa Claus Village. Auch wenn es nicht ganz sicher war, ob die Postkarten es noch rechtzeitig zu Weihnachten schaffen würden, war der Besuch in der offiziellen Weihnachtsmann-Postfiliale ein Muss. Über die dort vorhandene Webcam haben viele Ihren Familien in Deutschland zugewunken, mindestens ein Dutzend Rentierfelle (die später im Flieger die Stewardessen fast zum verzweifeln brachten) wurden als Mitbringseln gesichtet.
Während des Rückflugs mit der Boeing 737-700 der Air Berlin unterhielt der Flugkapitän die Luftfahrtinteressierten unter den Passagieren mit einer Lektion über Treibstoffverbrauch, für die Kinder wirkte es als Einschlafhilfe - so effektiv, dass die meisten Kinder in Leipzig aus dem Flugzeug getragen werden mussten. Der Rückflug dauerte 2 Stunden und 25 Minuten. Die größte Panne des Tages war übrigens eine mit einem Motorschlitten umgefallene Dame: "es lief so prima dass ich vergessen habe zu lenken"! Summa Summarum war der Polarausflug sowohl für die Gäste als auch für das Organisationsteam eine gelungene Reise! 
Ksenia Kujanpää  und Jan Knaak vom Aviation-Service-Erfurt organisierten den Polartrip, der auch im kommenden Jahr angeboten werden soll, vielleicht auch vom Flughafen Erfurt-Bindersleben aus.

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